WAS-B Friedrichshain-Kreuzberg

Sonderpädagogik innerhalb der künftigen Schulstruktur am Beispiel der Margarethe-von-Witzleben-Schule


Ich frage das Bezirksamt:

  1. Welche Rolle spielen sonderpädagogische Förderzentren in der zukünftigen Schulstruktur im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg?

  2. Wie werden besondere Schulprofile, wie etwa die der Margarethe-von-Witzleben-Schule als Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Hören, welche

    • über Kompetenzen im Grundschul-, Sekundar-I-, Sekundar-II-Bereich verfügt,

    • seit 1952 ein Gymnasium mit Internat betreibt,

    • seit 1997 Ganztagsschule ist,

    • Schüler im Regelschulbereich betreut

    • sowie Eltern zu allen Fragen der Hörbehinderung und Schullaufbahn berät,

    in der neuen Struktur so ihren Platz finden, dass deren Potential die Angebotsviel-falt der Schulen bereichert?

  3. Mit welchen Mitteln kann gewährleistet werden, dass die Schüler entsprechend ihrer Schädigung und ihren kognitiven Leistungspotential bestmöglich gefördert werden und welche Möglichkeiten der Kompensationsmöglichkeiten von Benachteiligungen sind dabei vorgesehen?

    Zusatzfragen

  4. Wie werden Kinder mit einer Hörschädigung in einem Klassenverband mit Normalhörenden kommunikationsfähig gemacht. (Lernen z.B. alle Deutsche Gebärdensprache oder wenigstens lautsprachbegleitende Gebärde um für gehörlose Schüler die zugesicherte Teilhabe zu gewährleisten?)

  5. Was geschieht mit Kindern, die aus unterschiedlichen Gründen nur eingeschränkt am Kommunikationsprozess teilnehmen können (Mehrfachschädigung, Lernunwillige, Autisten, emotionalsozial Auffällige)?

Berlin, den 26. Oktober 2009
Rita Waldukat, WAS-B

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