Bildung – zunehmend ein Privileg für Besserverdienende?
Wir fragen das Bezirksamt:
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Wie viele staatliche Schulen wurden in Friedrichshain-Kreuzberg seit 1990 geschlossen und wie viele Privatschulen mit welchen Schülerzahlen in diesem Zeitraum eröffnet?
Wie hoch ist das monatliche Schulgeld einschließlich weiterer Nebenkosten (von – bis) und gibt es an diesen Privatschulen auch Freistellen (kostenfreie Plätze) für begabte Kinder aus ärmeren Familien, wie bereits aus Bismarckschen Zeiten bekannt?
Wie erfolgt die staatliche Kontrolle der Erfüllung der Bildungs- und Erziehungsaufgaben an den Privatschulen?
Zusatzfrage:
Im bezirkseigenen Objekt Strausberger Str. 38 soll jetzt eine Eliteschule, sprich Kreativitätsgrundschule, nach dem Modell von Prof. Dr. sc. Hans-Georg Mehlhorn entstehen. Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, dass die Kinder keine Schulsachen und –aufgaben mit nach Hause nehmen.
Wie wird unter diesen Bedingungen der Artikel 6, Abs. 2 des Grundgesetz gesichert,
„...Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.“?
Berlin, den 21. April 2008
Rita Waldukat, WAS-B
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