Ich frage das Bezirksamt:
Konnten die durch die Presse bekannt gewordenen Verzögerungen bei der Freischaltung der Kinderschutz-Hotline zwischenzeitlich behoben werden?
Trifft es zu, dass aus dem mehrere Tausend Überhangskräfte umfassenden Stellenpool des Berliner Senats keine qualifizierten und willigen Bewerber gewonnen werden können?
Wie kommt es dann, dass nach Angaben des Senats aus diesem Personenkreis jetzt zwei geeignete Mitarbeiter mit diesen Aufgaben betraut werden konnten?
Ist die Behauptung des jugendpolitischen Sprechers einer der Fraktionen im Berliner Abgeordnetenhaus zutreffend, wonach die Ursachen für die Verzögerungen offensichtlich beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg als Verantwortlichen für die Koordination der Kinderschutz-Hotline läge?
Begründung:
In der Stellungnahme des jugendpolitischen Sprechers einer der im Abgeordnetenhaus von Berlin vertretenen Fraktionen heißt es zur verzögerten Freischaltung der Hotline Kinderschutz:
Offensichtlich liegt die Schwachstelle beim Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg und dort wiederum bei der Bezirksstadträtin Monika Herrmann (Grüne). Denn dort liegt die Verantwortung für die Koordination des Gesamtprojektes. Nach den jahrelangen Verzögerungen bei der Einrichtung des Netzwerkes Kinderschutz sind wir nicht länger bereit, darauf zu warten, dass grüne Bezirkspolitiker endlich aufwachen. Wir müssen sofort handeln. Das sind wir den leidenden Kindern schuldig.
Das wollen wir etwas genauer wissen.
Berlin, den 17.04.2007
Andreas Lüdecke (WASG)