Inklusion statt Integration in Friedrichshain-Kreuzberg
Während in Deutschland noch immer von Integration gesprochen wird, geht die UN-Konvention einen Schritt weiter und verlangt soziale Inklusion. Das bedeutet, dass die Betroffenen unter Wahrung ihrer Autonomie und Unabhängigkeit im vollen Umfang auf allen Ebenen an allen gesellschaftlichen Aktivitäten teilnehmen können solle.
- Die Gesellschaft soll sich auf die Bedürfnisse der Betroffenen einstellen und nicht umgekehrt -
- Inwieweit ist das Bezirksamt über die Zielsetzung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen, UN-Konvention zu den Rechten der Menschen mit Behinderung vom 03.05.2008, in Deutschland am 26.03.2009 ratifiziert, informiert und welche Schlussfolgerungen zieht das Bezirksamt daraus für seine zukünftige Tätigkeit?
- Wie sehen die konzeptionellen Zielsetzungen des Bezirksamtes aus, um diese UN-Konvention im Bezirk in Zukunft umzusetzen?
- Welche Rolle spielt dabei die letzte Befragung der Bürger ab 50 und welche tatsächlichen Schlussfolgerungen und Handlungen ergeben sich daraus?
- Teilhabe am Leben durch Inklusion können bei der derzeitigen Konzeption der Seniorenfreizeitstätten nicht gewährleistet werden. Welche neuen Vorstellungen und Zielsetzungen sind angedacht?
- Welche Voraussetzungen sieht das BA als notwendig an, um die Seniorenfreizeitstätten des Bezirks für die Inklusion zu öffnen?
- Wie nimmt das Bezirksamt darauf Einfluss?
- Wie werden Menschen mit Behinderung in die konzeptionelle Planung einbezogen?
- Welche Rolle spielen bei der Planung Träger/Betreiber von Senioreneinrichtungen?
- Wie unterstützt das BA Initiativen, welche die Inklusion für Menschen mit Behinderung und Senioren ermöglichen bzw. befördern?
- Wird in der aktuellen Konzeption der Seniorenarbeit diese Zielstellung berücksichtigt?
- Welche Vorhaben und Projekte zur Durchsetzung der Inklusion sind angedacht.
- Inwieweit muss wegen Geldmangels die Umsetzung dieser Konvention der Vereinten Nationen ignoriert werden?
Rita Waldukat (WAS-B)
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